Linux im Produktiven Einsatz

erstellt am: 18.05.2012 | Kategorie(n): Allgemein, Linux

Warum ich eigentlich Linux (in meinem Fall Ubuntu) nutze ? Oder auch aussagen wie : “Da laufen keine Spiele, das ist scheiße!”  Das sind die Fragen mit denen man immer wieder konfrontiert wird. Ich möchte mal versuchen, euch ein wenig zu Zeigen, warum ich immer wieder zum Linux greife und was ich so an Programmen nutze.

Linux
Linux ist ein Betriebssystem, so etwas wie Windows, nur nicht von einer Firma gemacht, die Geld damit verdienen will. Ein Linux System (das ist ja eigentlich der Sogenannte Kernel und die GNU Tools plus Programme) ist ein Betriebssystem das von viele hundert Firmen und mehrere Tausend Leute mit programmiert worden ist. Es ist ein System was auf den Gedanken von Freier Software entstanden ist.
Am Anfang stand ein junger Programmierer (Linus Torvalds) der sich kein Betriebssystem wie UNIX leisten konnte und entschlossen war, sich sein eigenes zu Programmieren … Aber ich möchte hier nicht die Geschichte von Linux wiederholen, denn da hat man unter Youtube viel schönere Dokumentationen zu.

Warum Ubuntu
Angefangen habe ich damals in den 90′ern, mit SuSe 6 oder so, damals schon recht einfach, aber frickelig bei der Installation von Hardwareunterstützungen wie z.B. Druckern und Scannern. Danach war in den 2000′ern ein Archlinux dran, bei dem ich viel gelernt habe, denn dort musste man von der reinen Konsolen Version bis zum Desktop alles selber Installieren und anpassen. Genervt hat mich dann nur meine Unkenntnis bei Problemen nicht nacharbeiten zu können. Dann kam ich so 2010 zu Ubuntu 10.04, kennengelernt in Lüneburg auf einer LUG (Linux User Group). Seit dem habe ich neben Windows und meinem Mac auch einen Ubuntu Rechner.

Nun Arbeite ich schon eine weile mit Ubuntu, Die neue Version (12.04) ist gerade erst raus. Gewöhnungsbedürftig ist die Unity Oberfläche, aber mit ein wenig Bastelei ist es Fast so gut zu benutzen, wie ein Mac. (Nur schneller und nicht so Teuer)
So habe ich mir Cairo-Dock Installiert und die Starter-Leiste versteckt. Somit kann ich wie auf dem Mac gewohnt am Unteren Bildschirmrand meine Programme wählen und zur Not links auf den Starter zugreifen.

Ubuntu 12.04 mit Cairo-Dock

Programme
Programme habe ich natürlich auch im Einsatz, ein paar Extra über PPA Installiert und die anderen über das Softwarecenter. Ich nutze allerdings gern PPA’s damit die Programmversionen Aktuell sind.

Turpial für Twitter (Erinnert von der Aufmachung an z.B. Echofone)
Libre Office für Office-Anwendungen (Habe seit OpenOffice noch nie für Microsoft Produkte Zahlen müssen, leistet das Selbe)
Bluefish 2 für Webprogrammierung (Auf Windows nehme ich gern Phase5)
Gimp 2.8 für Grafikbearbeitung (Aus PPA Installiert, endlich mit Ein-Fenster-Modus)
HandBrake zum DVD-Rippen und Formate wandeln (Für jedes Betriebssystem erhältlich)
Thunderbird für eMails (Natürlich auf jedem Betriebssystem)
FileZilla für Dateiuploads zum Webspace (Auch für jedes Betriebssystem)
gscan2pdf  zum Scannen für mein Digitales Büro
VLC zum Abspielen von Medien wie Filme und Musik (Jedes Betriebssystem)

Und diverse Application Indicators, weil diese Nützlich sind. Danke an Linux und Ich, für den netten Artikel dazu, habe viel daraus lernen können.

Ubuntu mit Compiz

Als Nachwort bleibt nur zu sagen : “Zum Spielen, nimm Windows.

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Autor: DrCRAZY
Konfus und Durchgeknallt seit fast 2 Jahrzehnten in der IT unterwegs, habe ich so einiges erlebt, was euch weiterhelfen kann.

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